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Das Buch Zur
Zeit suche ich einen Verleger für dieses Manuskript Die Idee, selber ein Buch zum Thema der systematischen Auswirkungen der Atmosphäre und der Ausrichtung der Stundenachse zu verfassen, entstand bei der Recherche. Die Grundlagen der hier vorgestellten Wege die Effekte der Refraktion und Dispersion zu kompensieren, stammen aus wissenschaftlichen Artikeln aus der Zeit von 1879 bis 1902 und seit 1979. Die darin präsentierten Ideen haben mit Ausnahme der Methode zur Ausrichtung der Stundenachse gemäss J. Scheiner praktisch keinen Eingang in die Literatur der Astrofotografie gefunden. Heutige Teleskope haben ein Auflösungsvermögen, welches häufig unter einer Bogensekunde liegt und setzen zusammen mit den Bildern der professionellen Astronomen, etwa derjenigen des Hubble Space Telescope, Massstäbe. Wenig beachtet wird die Tatsache, dass die Dispersion schon bei der Zenitdistanz von 45o das Sternlicht in ein Spektrum aufspaltet, welches etwa eine Länge von 1.5 Bogensekunden hat und damit die zufälligen Effekte der Luftunruhe zunehmend konkurrenziert. Die Refraktion, welche sich in der einfachsten Form in einer von der Zenitdistanz abhängigen Kompression des Bildfelds manifestiert, wird häufig negiert, obwohl die resultierenden Sternspuren geometrischen Abbildungsfehler sehr ähnlich sind. Aus meiner Sicht gehören die Kenntnisse der Effekte der Atmosphäre und mindestens eine Methode zur präzisen Ausrichtung der Stundenachse zum unerlässlichen Rüstzeug einer Astrofotografin oder eines Astrofotografen. Damit wird die Zeit, welche man zur Aufstellung des Teleskops benötigt, entscheidend verkürzt und zur Beobachtung genutzt werden. Darüber hinaus erledigen sich die meisten typischen Probleme, da die Sternspuren auch bei mehrstündigen Fotografien praktisch inexistent sind. Die Interpretation der Sternspuren, zwecks Fehlersuche, wird ebenfalls entscheidend erleichtert.
Abbildung
1: Provisorische Titelseite. Ein Klick in das Bild öffnet
ein PDF File mit dem Vorwort, Inhaltsverzeichnis und den ersten
beiden Kapiteln. Aus diesen Gründen habe ich mich entschlossen ein Manuskript zu verfassen, in welchem dieser Hintergrund und die praktischen Anleitungen für die Astrofotografin und den Astrofotografen im Zentrum stehen. Eine gute Theorie nützt wenig, wenn die Anleitungen wenig Hilfe in der Praxis versprechen. Deswegen ist die Ausrichtung eines äquatorial montierten Teleskops im Detail Schritt für Schritt beschrieben.
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Kommentare, Fragen, Korrekturen: markus.wildi@one-arcsec.org |
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